Am 30.September öffnet mit “Gauguin: Maker of Myth” in der Tate Modern eine der größten Ausstellungen des Jahres in London. Über 100 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen des berühmten französischen Malers sind aus verschiedenen privaten und öffentlichen Sammlungen zusammengetragen worden und vermitteln ein umfassendes Bild vom Oeuvre eines der einflussreichsten und namhaftesten Künstlers des späten 19. Jahrhunderts. Paul Gauguin ist vor allem berühmt für seine zahlreichen Gemälde aus der Südsee. Bevor er sich auf Tahiti niederließ malte er schon in Arles, der Bretagne und auf Martinique. Wer die erwarteten langen Schlangen an der Kasse vermeiden will, kann seine Eintrittskarte schon online bestellen – der Eintritt kostet für Erwachsen £13,50.
Musikliebhaber sollten am letzten Septemberwochenende einen Besuch in der rheinischen Metropole planen. Im Rahmen der 6.Kölner Musiknacht werden rund 400 Musiker der der Alten und Neuen Musik, des Jazz, der sogenannten Weltmusik und anderer Stilrichtungen bei etwa 100 Konzerten an 25 Spielorten ihr Können zeigen. Wer befürchtet, das Wichtigste zu verpassen, kann sich in diesem Jahr einfach einer der beiden Führungen von KölnTourismus anschließen, die besondere Highlights aufspürt und zu den Orten geht, an denen die Musik spielt.
Mit der ersten Führung bekommen die Teilnehmer einen Einblick in die Kölner Musikszene mit Fokus auf Alte Musik. Gemeinsam mit dem kompetenten Stadtführer werden Veranstaltungen in der Philharmonie, dem WDR Funkhaus und Domforum sowie St. Andreas besucht. Das Programm reicht von Johann Sebastian Bach bis zu englischen Lautenliedern des 17. Jahrhunderts. Die zweite Führung fasziniert durch die Kirchenräume der Antoniterkirche, von St. Peter, St. Andreas und St. Ursula, in denen Musik des italienischen Früh- und Hochbarock, Performances, Arien aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie experimentelle Musik gespielt werden.
Die etwa vierstündigen Touren kosten je 20 Euro pro Person inklusive Ticket für die Musiknacht. Die Locations sind fußläufig erreichbar. Da die Teilnehmerzahl pro Führung auf maximal 20 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 17. September erforderlich unter www.koelntourismus.de
Singapurs Changi Airport wird regelmäßig zu einem der besten Flughäfen der Welt gewählt. Statt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, denken die rürigen Asiaten glücklicherweise auch immer wieder über Verbesserungen und neue Angebote nach um Passagieren die Wartezeit auf den nächsten Flug zu versüßen. Eine ganz besonders sinnige Idee wurde nun in die Tat umgesetzt: eine Rutschbahn, die über 4 Stockwerke 12 Meter in die Tiefe führt. Für ängstliche Gemüter gibt es auch eine kleinere Variante über 2 Stockwerke.
Die neue Rutschbahn befindet sich im Terminal 3 und ist von 12.00 bis 22.30 Uhr geöffnet. Die Sache ist allerdings nicht kostenlos: Nur wenn man $30 in einem der Flughafenläden ausgibt, bekommt man einen Gutschein für 2x rutschen.
Flugsteuer ab sofort fällig
Die umstrittene Flugsteuer,die eigentlich erst zum kommenden Jahr 2011 eingeführt wird, ist ab sofort gültig. Damit soll verhindert werden, dass sich Vielflieger und Firmen bereits jetzt mit Tickets für das kommende Jahr eindecken um die Steuer zu vermeiden. Anders gesagt: Wer ab jetzt Flüge für 2011 bucht, muß einen Zuschlag zahlen. Die Höhe des Zuschlags ist entfernungsabhängig. Für Flüge bis zu 2500km werden 8 Euro pro Person fällig. Für Mittelstreckenflüge 25 Euro, für Langstreckenflüge 45 Euro. In die günstige Kategorie fallen neben allen EU-Ländern auch Island und Norwegen im Norden, Russland, die Ukraine, Weissrussland, Moldau und die Balkanstaaten im Osten, sowie Marokko, Algerien, Libyen, Tunesien und die Türkei im Süden. Vor allem Israel und Ägypten sind verärgert, dass ihre Flughäfen bereits unter die Mittelstrecke fallen und mit 25 Euro besteuert werden sollen – gerade Ägypten, das viele Pauschaltouristen anlockt und auch nicht weiter entfernt ist, als die Kanarischen Inseln (die zur Kurzstrecke gehören), will sich gegen die Regelung wehren, weil man Einbußen befürchtet.
Trüffel statt Cevapcici
Die kroatische Halbinsel Istrien galt zu jugoslawischer Zeit als Billigziel. Heute gibt man sich exklusiv, baut Fünfsternehotels und lockt Feinschmecker. Statt auf Mittelmaß und Masse setzt man jetzt auf Qualität und Klasse. Bester Beweis dafür sind die neuen Nobelhotels, die in der letzten Zeit eröffnet haben, etwa das Designresort „Monte Mulini“ in Rovinj, das „Kempinski Adriatic“ in Savudrija mit großem Golfplatz oder das „Kempinski Palace Portoroz“, ein 100 Jahre altes k.u.k.-Hotel, in dem noch in den 50er-Jahren Prominente wie Sophia Loren und Marcello Mastroianni ein und aus gingen, das danach heruntergewirtschaftet wurde und 2008 nach umfangreichem Um- und Neubau als bestes Hotel Sloweniens wiedereröffnet wurde. Frischer Wind weht auch durch Istriens Gastronomie. Mittlerweile gibt es eine Reihe guter Restaurants, in denen raffinierte mediterrane Küche mit istrischem Kolorit aufgefahren wird. 1999 wurde in dem Örtchen Livade eine gigantische Trüffelknolle mit einem Gewicht von 1310 Gramm ausgegraben. Diese ist bis heute die größte ausgegrabene Trüffelknolle der Welt und steht im Guinessbuch der Rekorde. Gourmets pilgern seither Jahr für Jahr nach Istrien, um Trüffelsspezialitäten zu genießen. Zu den raffinierten Kreationen der Spitzenrestaurants gehören “ Scampi-Carpaccio und Tintenfisch mit Trüffeln auf gebratenem Rucola“ oder „Gnocchi gefüllt mit Schokolade und Trüffeln“.
Da bekommt man Appetit!
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Tatort Frankfurt
Frankfurt is bekannt für seine hohe Kriminalitätsrate. Doch warum sollte man nicht genau diesen Imagefaktor touristisch nutzen? Können Verbrechen unterhaltsam sein? Immerhin dominieren die blutigsten Skandinavienkrimis immer wieder unsere Bestsellerlisten. Das skurille Krimigeschichten einen Unterhaltungswert haben können und man mit dem speziellen Ruf Mainhattens als “Hauptstadt des Verbrechens” durchaus kokettieren kann, dachten sich auch die Organisatoren einer lokalen Event-Agentur und kreierten mit der Stadtführung “Tatort” ein Event für Hobbydetektive. Hier werden reale Schauplätze von Verbrechen vorgestellt und gekonnt in die Frankfurter Stadthistorie eingebettet. Einer der Tatorte ist die Hauptwache, wo 1772 Susanna Margaretha Brandt als verurteilte Kindsmörderin hingerichtet wurde, die als Vorlage für Goethes Gretchen gehandelt wird.
Wer einen Einblick in die Frankfurter Unterwelt erhalten möchte, kann sich unter www.frankfurter-stadtevents.de informieren.
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Der erste ernsthafte Hurrikan dieser Saison ist über die Karibik hereingebrochen. Betroffen waren bislang vor allem Puerto Rico und die vorgelagerten Inseln wie Antigua, St.Kitts und die britischen Virgin Islands. Auf St.Maarten brach die Stromversorgung zusammen. Deutsche Touristen können jedoch aufatmen: Die Dominikanische Republik bleibt von “Earl” weitgehend verschont – nachdem der Hurrikan die Nordküste Puerto Ricos streifte, drehte er ab nach Norden und wird am heutigen Dienstag auf den Bahamas und schließlich an der US-Ostküste erwartet.
Mexicana bleibt am Boden
Die Rettungsversuche für die mexikanische Airline Mexicana sind vorerst gescheitert. Die Flieger bleiben seit dem Wochenende am Bode, nachdem die Investorengruppe Tenedora K erklärte, sie könne Mexicana doch nicht alleine sanieren. Nun werden weitere Investoren gesucht um die Airline doch noch zu retten. Mexicana hat insgesamt an die 1 Milliarde Dollar Schulden. Auch die deutsche Condor kooperierte mit Mexicana bei Flügen nach Mexiko und in die Karibik.
Das Amtsgereicht Hamburg-Altona hat einem Kläger recht gegeben, der von seinem Reisebüro Schadenersatz verlangte, weil er den Ferienflieger nach Lanzarote verpasst hatte. Das Reisebüro hatte ihn nicht darüber informiert, dass der Flug von 12.30 auf 11.10 Uhr vorverlegt worden war, so dass er zu spät am Flughafen eintraf. Allerdings braucht das Reisebüro nicht den vollen eingeklagten Betrag zurückzuzahlen: Nach Ansicht der Richter trug der Kläger eine Mitschuld, da er sich nicht selbst kurz vor der Abreise noch einmal über die Flugzeiten informierte. Immerhin war die Reise sieben Monate im voraus gebucht worden und Flugzeitenänderungen sind nichts außergewöhnliches. Also: Sicherheitshalber alle Flugzeiten kurz vor der Abreise noch einmal rückbestätigen lassen!
Nicht nur in der Toskana kann man gute Weine finden: Einer der beliebtesten Weinsorten Italiens ist der Barolo, der aus dem norditalienischen Piemont stammt. Am 12.September öffnet das Weinmuseum “wiMu – Museo del Vino” im Castello Falletti in Barolo um diesem köstlichen Tropfen ein Denkmal zu setzen. Weinliebhaber erfahren hier nicht nur Wissenswertes über den Barolo sondern auch über die Kultur und Geschichte des Weinanbaus an sich.
Das Castello Falletti wurde auf Wunsch der letzten Marquise Juliette Falletti im 19.Jahrhundert in eine Schule umgewandelt, die zahlreichen Kindern der Umgebung eine Ausbildung ermöglichte. Die Schule wurde 1958 geschlossen und drohte zu verfallen, bis die Stadt Barolo selbst das Schloß übernahm und restaurierte. Als Weinmuseum soll es nun zum Touristenmagnet in der Region werden.









