City Highlights

Pariser Buchhändler packen um: Bunte Eiffeltürme statt Antiquitäten

Thursday, 3. February 2011

Wer wird in Zeiten des Internet noch Buchhändler und wer kommt auf die Idee, alte Bücher in Kisten zu packen und im Freien zu verkaufen? Genau das ist das Geschäft der Pariser Freiluftbuchhändler. Doch viele von ihnen setzen eher auf billige Andenken.

Grüne Metallkisten hängen an der Ufermauer der Seine in Paris, jede zwei Meter lang und etwa 60 Zentimeter hoch. Sind sie geschlossen, fällt der rotbraune Rost ins Auge, der sich in das Gehäuse frisst. Geöffnet verwandeln sie sich in eine bunte Auslage mit alten Büchern, Zeitschriften und Kunstdrucken. So sollte es jedenfalls sein nach den Regeln der Stadtverwaltung für die “Bouquinisten”, die Freiluftbuchhändler. Doch an manchen Ständen locken stattdessen bunte Eiffeltürme, Kühlschrankmagnete und Poster die Touristen.

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Weihnachts-Shopping – mal woanders

Monday, 29. November 2010

Weihnachtskrippe am Petersdom

New York City ist DER Klassiker für Geschenke- und Schnäppchenjäger in der Vorweihnachtszeit. Doch in diesem Jahr vertreiben Bettwanzen die Touristen. Sogar im Kaufhaus Bloomingdale’s treiben sie ihr Unwesen. Anlass genug, dem „Big Apple“ in diesem Jahr den Rücken zu kehren – auch europäische Metropolen erfüllen schließlich weihnachtliche Shopping-Träume!

Jedes Jahr zu Weihnachten erstrahlt die US-Megacity in einem märchenhaften Glanz. Der rund 20 Meter hohe Tannenbaum vor dem Rockefeller Center wird in einer feierlichen Zeremonie erleuchtet. Eislaufbahnen eröffnen mitten in der Stadt. Am Times Square ertönen festliche Klänge.

Dazu kommen geschmückte Einkaufsstraßen wie die 5th Avenue mit den Kaufhäusern Bloomingdales, Henri Bendel und Saks – doch die Kombination aus Shopping-Paradies und Weihnachts-Stimmung bieten auch andere Großstädte.

Im vorweihnachtlichen Paris eröffnen ebenfalls Eisbahnen. Reich dekorierte Weihnachtsbäume schmücken Modemetropolen wie London oder Mailand. In Rom können fleißige Schnäppchenjäger nach getaner Arbeit eine wundervolle Krippe bestaunen. Charmant und fast frei von Hektik geben sich Basel und Wien. Deswegen unser Tipp: Besuchen Sie mit ferienwelt die  europäischen Alternativen zum X-Mas Shopping-Klassiker in New York!

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Shakespeare-Theater wieder offen

Thursday, 25. November 2010

Das Shakespeare-Theater während des Umbaus

Jährlich kommen Millionen Menschen in das mittelenglische Städtchen Stratford-upon-Avon, den Geburtsort William Shakespeares. Für viele gehört ein Theaterbesuch im weltberühmten Theater der Royal Shakespeare Company fest dazu. Das ist nun nach fast vier Jahren wieder möglich.

Das weltberühmte Theater der Royal Shakespeare Company (RSC) im englischen Stratford-upon-Avon hat nach einem grundlegenden Umbau wieder seine Türen geöffnet. Fast vier Jahre lang war das Haus im Geburtsort des Dichters William Shakespeare (1564-1616) für umgerechnet mehr als 130 Millionen Euro restauriert, erweitert und erneuert worden.

In den kommenden Wochen soll die Öffentlichkeit die Möglichkeit haben, das Haus zu erkunden. Von Februar 2011 an wird es wieder ein reguläres Theaterprogramm geben. “Wir wollten den besten Saal für die Produktion von Shakespeare-Stücken in der ganzen Welt”, sagte RSC-Präsident Christopher Bland zur Eröffnung. Publikum und Zuschauer sollten künftig stärker miteinander kommunizieren können.

Stratford-upon-Avon ist der Geburtsort des britischen Dichters, hier ist auch sein Grab. Jährlich kommen nach Angaben der RSC rund drei Millionen Menschen, um das Städtchen in Mittelengland zu besuchen Für viele gehört ein Theaterbesuch fest dazu. Die Anfänge des heutigen Theaters liegen im 19. Jahrhundert. Das Haus wurde seitdem immer wieder umgebaut. Das feste RSC-Ensemble wurde in seiner heutigen Form 1961 gegründet. Über die Jahre spielten Schauspielgrößen wie Helen Mirren, Judi Dench oder Kenneth Branagh mit der Company.

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Wird Paris zur Schnarchstadt?

Wednesday, 24. November 2010

Paris sorgt sich um seinen guten Ruf als Partymetropole Europas. Rauchverbot, teure Lärmschutzbestimmungen und andere bürokratische Auflagen verderben den Wirten den Spaß am Geschäft. Paris sorgt sich um sein Nachtleben. In der örtlichen Clubszene herrscht seit Langem schon Alarmstimmung, von gähnender Langeweile ist die Rede.  Lärmschutzverordnungen, hohe Mietpreise, prozessfreudige Anwohner, Rauchverbote und immer neue Behördenauflagen machen dem Partyvolk das nächtliche Clubleben schwer. Die glitzernde, pulsierende Lichterstadt an der Seine als Schlummer-Hauptstadt Europas?
Bürgermeister Bertrand Delanoë zog nach Brandbriefen der Betroffenen, nach Petitionen und hitzigen öffentlichen Debatten die Notbremse. Der bisher unerschütterliche Ruf einer auch nachts vibrierenden Glitzerstadt steht auf dem Spiel. Um als Partystadt wieder von sich reden zu machen, organisierte die Stadt nun ein fünf Nächte dauerndes Festival mit etwa 500 DJs und Musikern. „Paris ist auch nachts lebendig. Es hat seinen eigenen Rhythmus, seine Lebensart und eine große Partylust“, betonte Delanoë bei der Vorstellung der „Nuits Capitales“, die bis zum 21. November dauern. An etwa 60 Orten sollen Konzerte und Partys stattfinden, darunter in einer Metrostation und auf einem Seine-Boot.

Doch die Aktion ist kaum Balsam auf die wunden Seelen der frustrierten Nachtschwärmer der Seine-Metropole. Sie beklagen immer lautstärker, dass die Bürgersteige schon vor Mitternacht hochgeklappt werden. Vorher spielt sich auf dem Trottoir noch ein Kräftemessen der besonderen Art ab: Das Rauchverbot in den Discos zwingt qualmende Nachtschwärmer in Scharen ins Freie − wo die Lärmbelästigung dann schlafgestörte Anwohner in Rage bringt.

Zudem würden zunehmend mehr Tanztempel durch kostspielige Auflagen zum Schließen gezwungen, lautet die Kritik. Und die, die geöffnet bleiben, seien für die Geldbeutel vieler Jugendlicher außerhalb der finanziellen Reichweite. Der seit Jahren anhaltende Kaufkraftverlust bedrängt im Verbund mit explodierenden Mieten selbst urfranzösische Institutionen wie die populären Bistros. Flossen Cognac und Pastis in den 1960er-Jahren noch in mehr als 210 000 französischen Bistros, so geht die Branche heute gerade noch von einem Siebtel aus. Vorbei also die Zeiten, als der Chansonnier Jacques Dutronc noch Nachtschwärmer besingen konnte, die erst morgens fünf Uhr auf dem Weg ins Bett waren? Im Rathaus wie im Tourismusbüro der Stadt stemmt man sich vehement gegen eine solch pessimistische Sicht. Immerhin habe die Stadt mehr als 330 Bars, Restaurants und auch Discos. Doch dass es ein Problem gibt, mussten auch die Verantwortlichen zugeben − und organisierten kürzlich eine Generalaussprache mit etwa 1000 Betroffenen. Dabei wurde ein Komitee gegründet, das vom kommenden Jahr an dem Pariser Nachtleben wieder frischen Schwung bringen soll.

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Leipzig ist „touristenfreundlichste Stadt 2010“

Friday, 15. October 2010

Schwanenteichanlage in Leipzig

Leipzig ist die „touristenfreundlichste Stadt 2010“. Dies ergab eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv.

Die Mitarbeiter der Leipziger Touristeninformation berieten die Testkunden individuell und mit großer Kenntnis. E-Mail-Anfragen wurden schnell und kundenorientiert bearbeitet. Besuchern stand zudem ein breites Angebot an Informationen und Dienstleistungen zur Verfügung. Auf Rang zwei der Studie folgte Düsseldorf, wo die Kunden auf motivierte Gesprächspartner trafen, die sich viel Zeit für sie nahmen. Dritter wurde Dresden, wo besonders die freundlichen und verständlichen Auskünfte, sowohl vor Ort als auch per E-Mail, gelobt wurden.

Generelles Fazit: Der Service ist insgesamt nur befriedigend. „Touristen werden umfassend mit Informationsmaterial zu Attraktionen, Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen versorgt“, erläutert Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

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Die Musik spielt an der Spree!

Wednesday, 22. September 2010

nhow-Hotel in Berlin

Am 15. November eröffnet mitten in der Hauptstadt ein ganz besonderes Hotel: Das Musikhotel nhow-Berlin (mit zwei integrierten Tonstudios). Es entsteht direkt zwischen dem Musikkonzern Universal Music und dem Musiksender MTV. Eingebettet in eine kreative Nachbarschaft aus Musik und Fashion definiert das nhow Berlin eine neue Generation von Designhotels, entworfen vom Star-Architekten Sergei Tchoban. Die 304 Zimmer wurden vom preisgekrönten New Yorker Designer Karim Rashid in außergewöhnlichem Stil gestaltet. Ein Highlight bietet die 257 qm große nhow-Suite über zwei Ebenen mit privater Dachterrasse, die auch als Eventlocation nutzbar ist. Das nhow Congress Center ist ausgestattet mit modernster Technik und ideal für Special Events, Partys und Tagungen, angebunden an eine weitläufige Terrasse direkt an der Spree. Der „Music Sound Floor“ im 21 Meter über dem Spreeufer schwebenden Upper Tower wird von einem Mitbetreiber der legendären Berliner Hansa Tonstudios geleitet. Internationale Musiker können dort praktisch direkt vom Frühstücksbüffet ins Studio wechseln, um dort an ihren Hits zu basteln. Oder sie nehmen die Songs direkt in ihrer Suite auf, von wo aus sie mit speziellen Kabeln mit den Musikstudios auf dem „Sound Floor“ verbunden sind. Bereits Rock-Legenden wie David Bowie, REM und die irische Band U2 haben so einschlägige Werke produziert. Vielleicht wird auch das „nhow Berlin“ eines Tages Geschichten von ähnlich hochkarätigen Künstlern berichten können. Auch weniger musikalische Gäste, die einfach das Umfeld von Musik und Kunst und die Hauptstadt genießen wollen, sind natürlich herzlich willkommen!

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Dortmund bekommt ein Fussballmuseum

Monday, 20. September 2010

Entwurf für das Museum

Das Ausstellungskonzept für das geplante Museum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Dortmund steht. Die Mischung aus Exponaten und Erlebnis soll ab 2014 jährlich 300.000 Besucher anlocken. Das erste Ausstellungsstück ist bereits eingetroffenen. Der Originalball aus dem WM-Endspiel von 1954 steht für die konventionellen Präsentationsbereiche mit fußballerischen Devotionalien. Nach den Überlegungen der Stiftung DFB-Fußballmuseum geht es aber nicht nur um Historisches. “Wir wollen informieren, zum Nachdenken anregen, überraschen, berühren und vor allem begeistern”, sagt Stiftungsgeschäftsführer Manuel Neukirchner. Der Architektur-Wettbewerb startet in diesem Jahr.

Fünf Ausstellungsbereiche sind geplant: “Vor dem Spiel” dient der emotionalen Einstimmung der Besucher, “1. Halbzeit” befasst sich mit der Nationalmannschaft und dem deutschen Fußball, “Halbzeitpause” verspricht Einblicke in die Arbeit der Trainer, “2. Halbzeit” ist dem Vereinsfußball gewidmet und bei “Nach dem Spiel” können sich die Besucher in einer Spielzone austoben. Ergänzt wird das Konzept um eine Multivisionsshow zur Geschichte des deutschen Fußballs, eine Trophäen-Sammlung und einer Hall of Fame berühmter Spieler und Trainer. Für die Stadt Dortmund ist das Museum ein zentrales Vorzeigeprojekt, um auch die touristische Anziehungskraft zu steigern. Der DFB rechnet mit 250.000 bis 300.000 Besuchern pro Jahr.

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Shanghai an der Waterkant

Wednesday, 15. September 2010

Nessie in der Hafencity?

Wenn Ihnen Hamburg in nächster Zeit irgendwie chinesisch vorkommt, wundern Sie sich nicht: Noch bis zum 25.September ist an der Elbe “China Time” angesagt.  Rund 200 Veranstaltungen bringen das Reich der Mitte nach Norddeutschland in Form von Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen, Filmen und Theateraufführungen. Vor dem Rathaus findet ein chinesischer Markt statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen China Time steht vor allem die Expo 2010 in Shanghai, an der sich auch Hamburg beteilit hatte.  Weitere Informationen: www.chinatime-hamburg.de

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New York in schwarz-rot-gold

Friday, 10. September 2010

New York feiert sein deutsches Erbe

Einmal im Jahr feiern sich in New York die zahllosen Amerikaner mit deutschen Vorfahren bei der großen Steuben Parade, die die Fifth Avenue entlang zieht. Bis zu eine Million Besucher schauen der Parade mit Umzugswagen, Trachtengruppen und deutschen Musikkapellen zu, von denen viele extra dazu nach New York einreisen. In diesem Jahr findet die Steuben Parade am 25.September statt und wird von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg angeführt. Ab 12.00 Uhr mittags zieht sie von der 63rd Street südlich des Central Parks die Fifth Avenue hinauf bis zur 86th Street. Parallel dazu findet nachmittags im Central Park ein Oktoberfest mit der “Amerikanischen Meisterschaft im Maßkrugstemmen” statt. Na denn Prost.

Benannt wurde die Parade nach dem preußischen Baron Friedrich Wilhelm von Steuben, der den zusammengewürfelten Revolutionären unter George Washington im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten preußische Disziplin eintrichterte und damit zum Sieg gegen die Kolonialherren beitrug. Mitfeiern für unter 1000€ bei uns inkl. Flug!

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Themenpark für Hello Kitty

Thursday, 9. September 2010

Mehr pink geht nicht

Wie eine gigantische pinke Lawine ist in den letzten Jahren der Hello Kitty-Wahn auch über Europa hereingebrochen. Die größten Fans des japanischen Kätzchens können sich ab Oktober auf den Weg nach Tokio machen, wo der erste “Themenpark” für Hello Kitty eröffnet wird. Allerdings handelt sich hierbei nicht um einen echten Freizeitpark mit Achterbahnen, Shows und was man sonst noch so erwartet – dazu muss man weiterhin zum Disneyland Tokio fahren. “Hello Kitty’s Kawaii Paradise” ist ein knapp 1000qm großes Areal im Venus Fort Shopping Mall, das komplett dem pinken Katzentier gewidmet ist.  Eine kleine Warnung was zu erwarten ist, liefert schon der Name: Kawaii ist ein japanisches Wort für “niedlich”.

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