Gute Noten für Deutschland
An den deutschen Küsten ist das Baden fast überall ganz ohne Sorgen möglich, die Wasserqualität an Flüssen und Seen dagegen hat nachgelassen. Die saubersten Badegewässer hat laut EU-Bericht eine Insel im Mittelmeer.
Urlauber können in Europa unbeschwert im Freien schwimmen. Eine Untersuchung von Europäischer Kommission und Europäischer Umweltagentur (EEA) bescheinigt den europäischen Küsten, Seen und Flüssen Sauberkeit und Sicherheit. Über 90 Prozent der Wasserstellen erfüllen demnach die von der EU festgelegten Vorschriften.
In Deutschland können Urlauber an so gut wie allen Nord- und Ostseestränden sorgenlos baden. Etwas anders sieht es bei Seen und Flüssen aus: 27 Badeplätze im Inland mussten 2010 wegen Verschmutzung geschlossen werden, neun mehr als im Vorjahr. 17 Gewässer wiesen eine zu hohe Verunreinigung mit dem Bakterium Escherichia coli auf – fast doppelt so viele wie 2009.
Dazu zählen auch bayerische Badegewässer. Der Meerhofsee bei Aschaffenburg, der Krummweiher bei Ansbach, der Ebenreuth-See im Landkreis Freyung-Grafenau, der Münchner Fasaneriesee, der Oggenrieder Weiher im Ostallgäu, der Schornweisach Weiher bei Neustadt an der Aisch und der Barmsee im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind beim EU-Badegewässerreport durchgefallen. Vier Seen wurden bereits während der Badesaison wegen zu hoher Konzentration von Bakterien gesperrt: der Baggersee Ebing bei Bamberg, der Ebersberger Klostersee wie auch der Badesee Goßmannsdorf und der Sander See im Landkreis Hassberge. Insgesamt hat die wasserqualität an deutschen Küsten leicht abgenommen, ebenso an den Binnengewässern. Alles in allem liegt sie in Deutschland jedoch deutlich über dem EU-Durchschnitt.
An den deutschen Küsten ist das Baden fast überall ganz ohne Sorgen möglich, die Wasserqualität an Flüssen und Seen dagegen hat nachgelassen. Die saubersten Badegewässer hat laut EU-Bericht eine Insel im Mittelmeer
Urlauber können in Europa unbeschwert im Freien schwimmen. Eine Untersuchung von Europäischer Kommission und Europäischer Umweltagentur (EEA) bescheinigt den europäischen Küsten, Seen und Flüssen Sauberkeit und Sicherheit. Über 90 Prozent der Wasserstellen erfüllen demnach die von der EU festgelegten Vorschriften. In Deutschland können Urlauber an so gut wie allen Nord- und Ostseestränden sorgenlos baden. Etwas anders sieht es bei Seen und Flüssen aus: 27 Badeplätze im Inland mussten 2010 wegen Verschmutzung geschlossen werden, neun mehr als im Vorjahr. 17 Gewässer wiesen eine zu hohe Verunreinigung mit dem Bakterium Escherichia coli auf.
Tags: Ansbach, deutschland, mittelmeer
