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Trüffel statt Cevapcici

Wednesday, 1. September 2010

Badeort in Istrien

Die kroatische Halbinsel Istrien galt zu jugoslawischer Zeit als Billigziel. Heute gibt man sich exklusiv, baut Fünfsternehotels und lockt Feinschmecker. Statt auf Mittelmaß und Masse setzt man jetzt auf Qualität und Klasse. Bester Beweis dafür sind die neuen Nobelhotels, die in der letzten Zeit eröffnet haben, etwa das Designresort „Monte Mulini“ in Rovinj, das „Kempinski Adriatic“ in Savudrija mit großem Golfplatz oder das „Kempinski Palace Portoroz“, ein 100 Jahre altes k.u.k.-Hotel, in dem noch in den 50er-Jahren Prominente wie Sophia Loren und Marcello Mastroianni ein und aus gingen, das danach heruntergewirtschaftet wurde und 2008 nach umfangreichem Um- und Neubau als bestes Hotel Sloweniens wiedereröffnet wurde. Frischer Wind weht auch durch Istriens Gastronomie. Mittlerweile gibt es eine Reihe guter Restaurants, in denen raffinierte mediterrane Küche mit istrischem Kolorit aufgefahren wird. 1999 wurde in dem Örtchen Livade eine gigantische Trüffelknolle mit einem Gewicht von 1310 Gramm ausgegraben. Diese ist bis heute die größte ausgegrabene Trüffelknolle der Welt und steht im Guinessbuch der Rekorde. Gourmets pilgern seither Jahr für Jahr nach Istrien, um Trüffelsspezialitäten zu genießen. Zu den raffinierten Kreationen der Spitzenrestaurants gehören “ Scampi-Carpaccio und Tintenfisch mit Trüffeln auf gebratenem Rucola“ oder „Gnocchi gefüllt mit Schokolade und Trüffeln“.

Da bekommt man Appetit!

Ideen für eine Reise nach Kroatien im Spätsommer erhalten Sie hier: Kroatien.

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