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Silvester mal woanders feiern
Tuesday, 30. November 2010
Kein Tag im Jahr bringt so viele Menschen in Partylaune wie Silvester. Nach der Weihnachts-Trägheit planen viele einen Kurztrip dorthin, wo das neue Jahr mit Pomp begrüßt wird. In Deutschlands Metropolen steigen rauschende Feste. Aber nicht nur dort.
Die größte Silvester-Party Deutschlands steigt in der Hauptstadt. Zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule werden laut dem Tourismusbüro Berlins rund eine Million Menschen erwartet. Auf der zwei Kilometer langen Partymeile feiern sie das neue Jahr mit Live-Bands, Laseranimationen und natürlich einem pompösen Feuerwerk. Unter freiem Himmel tanzt die Partyhauptstadt der Kälte zum Trotz bis in die Morgenstunden. Heißer geht es in den Clubs der Stadt zu. Für jeden Musikgeschmack gibt es die passende Party.
Akustisch imposant wird es auch im Hamburger Hafen: Pünktlich um Mitternacht ertönen die Signalhörner aller anliegenden Schiffe. Einen grandiosen Blick auf das Feuerwerk vor der Skyline hat, wer auf der Elbe feiert – bei einer Feuerwerksfahrt auf einer Barkasse oder einem Tanzabend auf einem historischen Dampfer. Zauber versprühen auch Binnen- und Außenalster, wenn ihr Wasser glitzernd die Funken am Himmel spiegelt. Die Musicals und Bühnen der Hansestadt bieten laut Hamburg Tourismus abendfüllendes Programm, die Reeperbahn auch.
Was dem Hamburger die Elbe, ist dem Kölner sein “Vater Rhein”. Kölsche Frohnaturen begeben sich um Mitternacht scharenweise auf eine der Brücken über dem Fluss, um das Feuerwerk vor Dom-Panorama zu genießen. Auf den Partyschiffen wird geschlemmt und getanzt. Jedes Jahr steigen große Silvesterkonzerte, erklärt KölnTourismus, zum Beispiel der Auftritt der legendären Musikgruppe “Bläck Fööss”.
Tutanchamun in Köln – Königsgrab in der Expo XXI
Tuesday, 16. November 2010
Im September öffnete der ägyptische Gottkönig Tutanchamun in Köln die Tore seiner Grabkammer: Bei der Ausstellung “Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze” können Besucher seit dem 24. September die Schätze und Kunstwerke seiner prachtvollen Gruft bewundern und einiges über Traditionen, Technik, Religion und Kunst des alten Ägypten lernen.
Insgesamt 1,6 Millionen Ägypten-Begeisterte sahen die Ausstellung bereits an ihren anderen Standorten in Zürich und Madrid, nun kommen auch Kölnerinnen und Kölner in den Genuss des goldglänzenden Schatzes des legendären Kindkönigs, der nach neuestem Stand der Forschung noch vor seinem 20. Geburtstag verstarb. Das besondere am Grab des jugendlichen Königs ist, dass Grabräuber sich weitestgehend zurückgehalten hatten, die Schätze und der Pomp der altägyptischen Aristokratie also für die Nachwelt erhalten blieb. Der Archäologe Howard Carter öffnete das Grab 1922 erstmals nach fast 3.000 Jahren und fand es – anders als die meisten anderen ägyptischen Königsgräber – weitestgehend unversehrt.
Mit rund 1.000 Ausstellungsstücken auf 4.000 Quadratmetern – nur einem Fünftel der insgesamt im Grab vorgefundenen Kunstwerke – führt die Ausstellung Ägypten-Fans in die Welt des Tutanchamun, Sohn des Echnaton, der vermutlich bei einem Jagdunfall umgekommen ist. Allerdings handelt es sich nicht um Originale, sondern um originalgetreue Kopien. Dr. Martin von Falck, Wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung: “Bei einer Originalausstellung ist es immer so, dass es wenige Objekte gibt, die noch dazu nur kurz und weit entfernt vom Besucher ausgestellt werden.”
Nicht so bei der Tutanchamun-Ausstellung in Köln: Die Objekte sind nicht in staubigen Vitrinen verstaut, sondern zum Greifen nahe, sodass sich der Besucher ein deutlich besseres Bild der imposanten Kunstwerke machen kann. Zudem gibt es etwas, das in einer Ausstellung mit Originalen niemals möglich wäre: Auf der Route für Sehbehinderte können blinde Menschen die Stücke regelrecht “erfassen” und betasten.
Reisende würden anders buchen
Tuesday, 12. October 2010
Sorge wegen der “Bettensteuer”: Bei Städtereisen in Deutschland droht nach Einschätzung der Reisebranche deswegen ein Preisschub. Auch eine Blitzumfrage eines Hotelreservierungs-Dienstes zum Thema “Bettensteuer” bringt bemerkenswerte Ergebnisse ans Licht.
Köln hat sie schon: die “Bettensteuer” ist eine Kulturförderabgabe auf den Preis von Hotelübernachtungen in Höhe von fünf Prozent.
Experten befürchten, dass das Kölner Beispiel einer “Bettensteuer” Schule machen wird. Die Zusatzkosten für eine solche Steuer dürften nach Einschätzung der im Auftrag des Travel Industry Club (Neu-Isenburg) befragten Manager überwiegend die Gäste tragen müssen.
In der Umfrage unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie äußerten 88 Prozent der Befragten die Befürchtung, dass in absehbarer Zeit auch andere Kommunen eine solche “Bettensteuer” erheben werden. 98 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Hotels die Abgabe voll an ihre Gäste durchreichen werden. An der Erhebung des auf Touristik spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope beteiligten sich 254 Manager. Der Travel Industry Club ist ein Entscheidernetzwerk von Führungskräften der Reiseindustrie.
Auch eine Blitzumfrage des Online-Hotelreservierungsdienstes hotel.de unter seinen Buchungskunden zum Thema “Bettensteuer” bringt bemerkenswerte Ergebnisse ans Licht: Immerhin fast ein Drittel (30 Prozent) der über 1000 Umfrageteilnehmer spricht sich für eine solche Kulturtaxe aus, wenn mit den Einnahmen daraus wirklich kulturelle Angebote gefördert werden würden. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent ist erwartungsgemäß gegen die Einführung der “Bettensteuer”.
57 Prozent der befragten Gegner würde bei einer flächendeckenden Einführung einer solchen Zusatzabgabe sogar ihr Buchungsverhalten ändern: Etwas mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) der Reisenden würde demgemäß auf günstigere Hotels ausweichen, um die Kostenerhöhung aufzufangen. Soweit möglich, würde die verbleibende knappe Hälfte versuchen, Hotels in umliegenden Ortschaften, in denen keine Kurtaxe anfällt, zu buchen.
6.Kölner Musiknacht am 25.September
Friday, 3. September 2010Musikliebhaber sollten am letzten Septemberwochenende einen Besuch in der rheinischen Metropole planen. Im Rahmen der 6.Kölner Musiknacht werden rund 400 Musiker der der Alten und Neuen Musik, des Jazz, der sogenannten Weltmusik und anderer Stilrichtungen bei etwa 100 Konzerten an 25 Spielorten ihr Können zeigen. Wer befürchtet, das Wichtigste zu verpassen, kann sich in diesem Jahr einfach einer der beiden Führungen von KölnTourismus anschließen, die besondere Highlights aufspürt und zu den Orten geht, an denen die Musik spielt.
Mit der ersten Führung bekommen die Teilnehmer einen Einblick in die Kölner Musikszene mit Fokus auf Alte Musik. Gemeinsam mit dem kompetenten Stadtführer werden Veranstaltungen in der Philharmonie, dem WDR Funkhaus und Domforum sowie St. Andreas besucht. Das Programm reicht von Johann Sebastian Bach bis zu englischen Lautenliedern des 17. Jahrhunderts. Die zweite Führung fasziniert durch die Kirchenräume der Antoniterkirche, von St. Peter, St. Andreas und St. Ursula, in denen Musik des italienischen Früh- und Hochbarock, Performances, Arien aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie experimentelle Musik gespielt werden.
Die etwa vierstündigen Touren kosten je 20 Euro pro Person inklusive Ticket für die Musiknacht. Die Locations sind fußläufig erreichbar. Da die Teilnehmerzahl pro Führung auf maximal 20 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 17. September erforderlich unter www.koelntourismus.de
Wakeboard-Meisterschaft in Köln vom 7.-9.August
Monday, 27. July 2009Wer für das zweite August-Wochenende noch keine Pläne hat, sollte sich auf den Weg nach Köln machen: Auf der Regatta-Strecke des beliebten Fühlinger Sees findet dann die “Deutsche RockOn Wakeboard Meisterschaft am Boot” statt. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich ein spannender Wettbewerb der Wakeboarder, die – ähnlich wie beim Wasserski – von einem Boot über den See gezogen werden und dabei akrobatische Sprünge und Tricks wagen. Das Wakeboard sieht aus wie eine kürzere, breitere Variante des Snowboards, bei dem der Sportler seitlich zum Boot steht und sich von den Wellen des Boots in die Luft katapulieren lässt (“wake” ist das englische Wort für die Heckwellen, die ein Boot in voller Fahrt macht). Um dem Spektakel den nötigen “trendy” Anstrich als tolles jugendkompatibles Event zu geben, wird die ganze Veranstaltung mit fetten Beats unterlegt. Abends findet in den Opernterrassen in der Kölner City eine DM Aftershow Party mit DJs statt. Übernachtungen in Köln gibt es schon ab 25 EUR p.P.
Reisetipps für Schokoladenfreunde
Tuesday, 12. May 2009Naschkatzen aufgepasst – in ganz Europa finden sich paradiesische Orte für Schokoladenfreunde. Wenn Sie noch nicht wissen, wohin die nächste Reise gehen soll, tun Sie sich doch selbst einen Gefallen und besuchen Sie eine der hier vorgestellten Schokoladenorte:
1) Brüssel. Wer an Belgien denkt, denkt zunächst ans Essen: Das kleine Land im Westen Europas hat nicht nur die Pommes frites erfunden (und verkauft diese heute noch so lecker wie sonst nirgendwo) sondern stellt auch die besten Pralinen der Welt her, die täglich mit frischer Sahne gemacht wird. Vor allem in Brüssel, wo die großen Chocolatiers wie Neuhaus, Godiva und Leonidas zuhause sind, kommen Sie auf Ihre Kosten: Rund um den wunderschönen gotischen Grand Place finden Sie Pralinenläden und Cafes, die zum Probieren einladen. Besuchen Sie auch weniger bekannte Namen wie den Hoflieferanten Galler, der gerade im Stadtteil Uccle sein neues Café-Bistro “Chocolat-Thé” vorgestellt hat (Parvis St.Pierre 6) oder das Atelier Duval, wo Sie den Chocolatiers beim Herstellen der Pralinen über die Schulter sehen können (19, Rue de Chardons). Wenn Sie selbst einmal Ihr Glück mit der Kreation von Pralinen versuchen möchten, können Sie sich zum Workshop bei Planète Chocolate anmelden (Info: www.planetechocolat.be)
Kölner Dom bei Touristen beliebt
Tuesday, 28. April 2009Wasser auf die Mühlen der lokalpatriotischen Kölner, die von U-Bahn-Bau, Stadtarchiv-Einsturz und FC-Niederlagenserie geplagt sind: Bei einer neuen Umfrage im Internet wurde der Kölner Dom auf den zweiten Platz der beliebtesten religiösen Bauwerke Europas gewählt: Beliebter ist nur die Kathedrale Notre Dame von Paris, mit oder ohne Quasimodo. Auf den dritten Platz kam ein heidnischer Tempel: Die Akropolis von Athen, die über der Stadt liegt und vom Parthenon gekrönt wird. Den vierten Platz beansprucht die Hagia Sofia von Istanbul für sich – bereits im 6.Jahrhundert wurde sie als byzantinische Kirche erbaut und später zur Moschee umgeweiht. 1934 wurde der beeindruckende Kuppelbau auf Atatürks Weisung hin zum Museum umgestaltet. Auf dem 5.Platz liegt dann wiederum eine Kirche, nämlich “Santa Maria del Fiore”, der Dom von Florenz, dessen imposante rote Kuppel die Skyline von Florenz dominiert und dessen Äußeres durch den hübschen dreifarbigen Marmor bezaubert. Auf den Plätzen 6-10 folgen die Rosslyn-Kapelle in Schottland, Gaudis Sagrada Familia in Barcelona, die imposante St.Paul’s Cathedral, deren Kuppel die Londoner Skyline dominiert, die Isaakskathedrale von St.Petersburg und schließlich der Stephansdom von Wien. Viel Inspiration für die nächste Städtereise also.
Deutschland ist “in” als Reiseland
Thursday, 5. March 2009Insgesamt gab es 369,6 Mio. Übernachtungen in Hotels, Jugendherbergen und auf Campingplätzen. Nicht nur die Deutschen blieben verstärkt in der Heimat, auch ausländische Gäste kommen immer häufiger und sorgten im letzten Jahr für 56,5 Mio Übernachtungen. Der Boom dürfte in diesem Jahr anhalten, da viele Deutsche aufgrund der Wirtschaftskrise weniger Geld für kostspielige Fernreisen ausgeben wollen. Aufgrund der Rezession sind die Geschäftsreisen und die Zahl der Flugpassagiere zurückgegegangen, was Flughäfen und Hotels im Hochpreissegment zu schaffen macht. Privatreisende können dadurch jedoch von günstigeren Preisen in tollen Hotels profitieren – was dann wiederum für eine Steigerung der zusätzlichen Städtetrips und Wochenendausflüge sorgt. Denn am Urlaub spart der Deutsche bekanntlich zuletzt.
Mondsüchtig in Köln
Wednesday, 4. March 2009Vierhundert Jahre, nachdem Galileo zum ersten Mal sein Teleskop auf den Mond richtete und vierzig Jahre nach Armstrongs Landung auf dem Erdtrabanten zeigt das Wallraf-Richartz-Museum in Köln vom 26.März bis zum 16. August 2009 die erste umfassende Kunstausstellung zum Himmelskörper. “Der Mond” ist ein kunst- und kulturhistorischer Parcours durch die letzten fünf Jahrhunderte. Die rund 150 Exponate erzählen dabei, wie sich die Menschheit in dieser Zeit optisch und künstlerisch dem Mond genähert hat. Die Erfindung des Teleskops und der Fotografie sowie das Aufkommen der bemannten Raumfahrt läuten dabei die wichtigsten Epochen ein.
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