Beiträge tagged spanien

Da kann der Urlaub teuer werden

Tuesday, 7. June 2011

Wer als Autofahrer im Ausland beim Telefonieren ohne Headset oder Freisprecheinrichtung erwischt wird, muss mit teilweise deutlich höheren Strafen als in Deutschland rechnen. Darauf weist der Branchenverband Bitkom anlässlich des Beginns der Urlaubssaison hin.

Wer in den Niederlanden sowie in Portugal, Spanien, Italien und Norwegen am Steuer telefoniert, muss mit hohen Geldbußen von mehr als 100 Euro rechnen. Über dem in Deutschland festgelegten Satz von 40 Euro liegen auch Griechenland (100 Euro), Belgien (ab 100 Euro), Großbritannien (ab 75 Euro – hier liegt die Strafe laut Bitkom im Extremfall sogar bei mehr als 1000 Euro), Luxemburg (75 Euro), Schweiz (75 Euro), Dänemark (65 Euro), Kroatien (ab 65 Euro), Irland (ab 60 Euro), Tschechien (ab 60 Euro), Österreich und Polen (ab 50 Euro).

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“Are you Thomas Cook?”

Tuesday, 29. March 2011

Uncool, aber entspannend: Wenn gestresste Eltern Kräfte tanken wollen - dann könnte ein Club auf Mallorca genau das Richtige sein. Dort gilt es lediglich, frühzeitig Liegen zu kapern und bloß keine Ausflüge zu wagen. Eine Ode an All-inclusive-Bändchen und Poolbespaßung.

Palma de Mallorca – Vor allem wenn man nicht nur einen stressigen Job hat, sondern auch noch stressige Kinder, will man sich im Urlaub nur erholen. Und das geht nicht bei einer Trekkingtour durch Nepal und auch bei keiner Studienreise durchs Piemont. Das geht für viele Menschen am besten auf Mallorca am Pool.

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Das neue Gesicht der Kanaren

Monday, 28. March 2011

Die Kanaren galten lange als verstaubt und langweilig. Tausende Urlauber, die nach den dramatischen Unruhen in Nordafrika ihren Urlaub auf eine der spanischen Inseln (vier bis fünf Flugstunden von Deutschland entfernt) umbuchten, waren jetzt allerdings überrascht: Die Kanaren sind plötzlich schick.

Die Evergreen-Inseln im Atlantik scheinen eine Verjüngungskur hinter sich zu haben. TUI-Pressesprecherin Susanne Stünckel: „Die Inseln investieren viel in den Tourismus, um ihr altes Image abzustreifen.“
Neue Promenaden und Plätze statt miefiger Fressmeilen. Fincas, trendige ­Design- und Themenhotels und elegante Shoppingcenter statt eintöniger, neuer Bettenburgen.
Trotz Baubooms wird weiterhin die Ursprünglichkeit und Natur der Inselwelt (teilweise unter UNESCO-Schutz) bewahrt.

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Die Top Ten von Italien

Thursday, 24. March 2011

Ponte Vecchio in Florenz

Wenn es Italien nicht geben würde, dann müsste man es erfinden. Denn abgesehen von Ministerpräsident Berlusconi hat dieses Land alles, was Urlauber glücklich macht – vor allem jede Menge kultureller Highlights.
Ein Grund, warum wir Italien so lieben, ist, dass sich hier das Angenehme mit dem Interessanten in trefflichster Art verbinden lässt. Anders ausgedrückt, Italien versüßt dem bildungsbeflissenen Urlauber die nächste Besichtigung einer Accademia oder eines Duomo so gut wie immer mit einem Espresso davor oder danach auf der davorliegenden Piazza.

Es liegen um viele Sehenswürdigkeiten zum Glück auch meist schicke Geschäfte, sodass sich das Auge – müde vom vielen Besichtigen jahrhundertealter Fresken – aufs Beste wieder dem zeitgemäßen Konsum widmen kann.

Kein Wunder also, dass seit vielen Jahren Italien nach Spanien das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen ist. Rund neun Millionen Deutsche zieht es pro Jahr an den Stiefel.

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Es wird wohl doch nicht gestreikt

Friday, 18. March 2011

Spanien-Urlauber können aufatmen: Das befürchtete Streikchaos auf Spaniens Flughäfen in den Oster- und Sommerferien bleibt wohl aus. Die Gewerkschaften einigen sich mit der Madrider Regierung auf einen Kompromiss. Nun müssen sie nur noch ihren Streikaufruf zurücknehmen.

Die Gefahr von Streiks auf den spanischen Flughäfen in der Ferienzeit ist weitgehend gebannt. Die Madrider Regierung verständigte sich mit den Gewerkschaften im Grundsatz auf einen Kompromiss, der den Weg zu einer Absage der geplanten Arbeitsniederlegungen freimachen soll.

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Schlafen im Müllberg

Friday, 21. January 2011

Müllhotel in Madrid

Das “Save the Beach” ist kompletter Müll: Im Herzen von Madrid hat ein Hotel eröffnet, das zehn Gäste unterbringen kann – und von oben bis unten mit zwölf Tonnen Abfall bedeckt ist. Socken, Reifen, Kinderbücher, aber auch Musikinstrumente kleben an dem hölzernen Bauwerk, das am Plaza de Callao aufgestellt wurde.Die weggeworfenen Kleinode wurden vom Meer an europäische Strände gespült, aus Müllhalden ausgegraben und auf Flohmärkten aufgespürt. “Ich habe das Strandmüll-Hotel entworfen, weil die Ozeane unseres Planeten die größten Müllplätze sind”, sagte Ha Schult. Der 71-jährige Objekt- und Aktionskünstler aus Köln hat sein Fünf-Zimmer-Hotel anlässlich der internationalen Reisemesse Fitur in Madrid aufgebaut. Es ist nur insgesamt fünf Tage, jetzt noch bis zum 23. Januar, geöffnet und kann außerdem jeden Tag von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden.

“Das Hotel soll die Schäden zeigen, die wir dem Meer und den Küsten zufügen. Es zeigt, wie es enden kann, wenn wir uns nicht um unseren Planeten kümmern”, sagte Schult, dessen “Trash People”, tausend lebensgroße Figuren aus Müll, rund um die Welt gezeigt wurden. “Wir leben im Zeitalter des Mülls, und wir riskieren, selber zu Müll zu werden. Wollen wir wirklich in einer solchen Welt leben?”

“Wir wollten zeigen, wie unser Urlaub werden könnte, wenn wir nicht unsere Strände säubern”, sagte Rosa Piqureas, Sprecherin des Projekts. 30 bis 40 Prozent des Abfalls am Hotel stammen von Stränden in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien. “Die dreckigsten waren die in Süditalien.” Am Hotel warnen Schilder: “Einer von zehn Spaniern geht wegen der Verschmutzung nicht mehr an den Strand. 14 Prozent der Europäer auch nicht.”

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Skifahren in Spanien: Der bessere Strand

Thursday, 20. January 2011

Münchner haben es einfach, Wintersport zu treiben: Sie setzen sich ins Auto oder den Zug und fahren in ein nahe gelegenes Skigebiet, vorzugsweise in den Alpen. Doch was müssen Skifahrer in anderen Großstädten der Welt auf sich nehmen, um auf die Piste zu kommen? Welche Rolle spielt der Wintersport dort überhaupt?

Nur 140 Kilometer von Barcelona entfernt, bestens mit der Regionalbahn zu erreichen, war das Skigebiet La Molina in den Pyrenäen schon zu Zeiten der Franco-Diktatur der Hausberg der Katalanen mit Sehnsucht nach einem besseren Stand. Denn verkörperte Skifahren nicht geradezu eine europäische Aktivität, ein Symbol, dass man sich zu den kultivierten Ländern Mitteleuropas zählen konnte?

Heute jedoch beweist La Molina vor allem, wie sehr die Demokratie und ihr Wohlstand Spanien – trotz gerade tobender Wirtschaftskrise – in den vergangenen 15 Jahren verändert haben: Es wimmelt am Hang vor Schulklassen, jugendlichen Snowboardern und auf Ski schwankenden Tagesausflüglern; Skifahren ist in Barcelona ein Massensport geworden. Und La Molina wurde zu einem Symbol, dass in diesem Land vieles möglich ist, sogar Skifahren nahe am Strand.

Unter dem Namen Alp 2500 wurden die 133 Kilometer langen Pisten der Skigebiete La Molina und Masella verbunden. 33 Lifte bringen die Skifahrer bis auf 2400 Meter hinauf, unter anderem auf 15 schwarzen Abfahrten geht es wieder hinunter. Im März findet hier die Snowboard-Weltmeisterschaft statt.

Besonders im Norden bei Masella führen die Abfahrten oft durch dichte Pinienwälder, und während man dort an einem sonnigen Wintermorgen das beim Skifahren seltener gewordene Gefühl genießt, tatsächlich mitten in der Natur zu sein, kann man im Fahrtwind über die deutschen Touristen rätseln. Warum gehen die an solch einem Tag bloß in Barcelona am Strand spazieren?

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Strenges Spanien: Rauchverbot gilt nicht am Strand

Friday, 7. January 2011

Die neuen strengen Einschränkungen für Raucher in Spanien betreffen auch viele Touristen. Grundsätzlich darf jetzt in allen öffentlichen Innenräumen nicht mehr geraucht werden. Das gilt laut dem Gesetzestext für Kneipen genauso wie für Restaurants oder Diskotheken. Raucherzonen gibt es dort nicht mehr – wer qualmen will, muss vor die Tür. Am Strand und in Strandbars im Freien sowie in Terrassenlokalen greift das Verbot dagegen nicht. Auf Mallorca und in anderen Urlaubszentren haben Gastwirte außerdem bereits angekündigt, für die Raucher draußen Stehtische aufstellen zu wollen.

Auf den spanischen Flughäfen konnte bislang noch in Raucherkabinen geraucht werden – die gibt es nun nicht mehr. Auf Bahnhöfen und in Zügen galt schon zuvor ein Rauchverbot. Hotels dürfen höchstens 30 Prozent der Zimmer für Raucher reservieren. Es müssen aber immer dieselben Zimmer sein – so dass Nichtraucher sicher sein können, nicht in einem Raum zu übernachten, in dem vor kurzem noch geraucht wurde. In Innenhöfen von Hotels darf gar nicht geraucht werden.

Rauchen im Freien ist auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie in den Außenbereichen von Krankenhäusern und Schulen verboten. Das neue Gesetz, das als eines der strengsten Rauchverbote der Welt gilt, ist am 2.Januar in Kraft getreten.


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Teneriffa feiert sich warm

Tuesday, 9. November 2010

Bereits vor Weihnachten laufen auf Teneriffa die Vorbereitungen für den Karneval. Dieser beginnt am 15. Februar 2011 mit der Vorstellung aller Kandidatinnen für die Wahl der Karnevalskönigin. Die Krönungen sind zum Beispiel in Santa Cruz de Tenerife und Puerto de la Cruz für den 2. und 3. März geplant. In der Woche nach Karnevalsbeginn gibt es außerdem eine Reihe von Wettbewerben: Prämiert werden die besten Masken, Verkleidungen und Musikgruppen, wie die Tourismusvertretung der Kanareninsel mitteilt. Nach ihren Angaben ist Teneriffas Karneval der größte in Europa.

Als einer der Höhepunkte gilt ein “Tunten-Wettlauf” in Puerto de la Cruz, bei dem am 11. März als Frauen verkleidete Männer einen Parcours in Schuhen mit bis zu zwölf Zentimeter hohen Absätzen zu bewältigen haben. Am 9. März kommt es in mehreren Orten zur “Entierro de la Sardina”, der “Beerdigung der Sardine”. Dabei begleitet ein Trauerzug aus Klageweibern, Nonnen und Mönchen eine mit Feuerwerkskörpern gefüllte Pappmachée-Sardine zur “Feuerbestattung”. Beendet wird Teneriffas Karneval mit einem Straßenumzug am 13. März.

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Generalstreik in Spanien

Monday, 27. September 2010

Die spanische Airline Iberia

Ein Generalstreik könnte in dieser Woche den spanischen Flugverkehr lahmlegen. Spanien-Urlauber müssen damit rechnen, dass ihr Flug am Mittwoch (29. September) ausfällt. An diesem Tag ist ein landesweiter Generalstreik geplant. Touristen, die einen Flug nach Spanien oder zurück nach Deutschland gebucht haben, informieren sich am besten schon jetzt bei ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Airline über Umbuchungen und alternative Reisemöglichkeiten, empfiehlt die Zentrale Fluggastberatung in Ratingen. Während des Generalstreiks garantiert das spanische Ministerium für Verkehr nur einen “Mindest-Flugdienst”: Voraussichtlich die Hälfte aller Flüge zwischen dem spanischen Festland und den Balearen und Kanaren fallen deshalb aus. Innerhalb der Europäischen Union sollen mindestens 20 Prozent der Flüge zustande kommen, auf Interkontinentalstrecken 40 Prozent. Touristen vor Ort und Reisende mit dem Auto müssten jedoch kaum mit Einschränkungen rechnen, erklärt das spanische Fremdenverkehrsamt in Berlin.

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